Vortrag

Titel:
Integration flexibler Vorgehensmodelle – Das Beste aus (mehr als) zwei Welten.

Session:
Unternehmensweite Vorgehensmodelle

Datum und Uhrzeit:
5. Juni 2007 von 11:30 bis 12:00 Uhr

Beschreibung:
Im Umfeld der IT ist die effektive Nutzung von Erfahrungen und vorhandenem Wissen ein wesentlicher Faktor für die Reduzierung von Umsetzungsrisiken sowie die Einsparung von Zeit und Kosten. Eine Bündelung dieser Erfahrungen in Form von Vorgehensmodellen oder Methodiken ist insbesondere überall dort sehr wertvoll, wo Lösungen nicht direkt wieder verwendet werden können.

In der heutigen IT Landschaft haben solche Vorgehensmodelle mit zwei Herausforderungen zu kämpfen. Zum einen ist dies die Vielfalt der unterschiedlichen Aufgabenstellungen, die so umfangreich wie möglich durch das Vorgehensmodell unterstützt werden sollen. Dabei muss das Vorgehensmodell gleichzeitig hinreichend abstrakt und flexibel sein, um in möglichst vielen Situationen Verwendung zu finden. Zum anderen hat sich eine Reihe von einzelnen Vorgehensmodellen für spezielle Einsatzbereiche entwickelt, so dass sich die Frage nach deren Kompatibilität und dem effektiven Zusammenwirken stellt.

Das Extrem auf der einen Seite wäre zum Beispiel die „Methodik” der IT Infrastructure Library (ITIL), welche sehr detailliertes Wissen über die Prozesse und Vorgehensweisen für einen effektiven IT Betrieb umfasst. Auf der anderen Seite findet sich das V-Modell®XT des Bundes, welches für die gesamte Palette der möglichen IT Projekte die Erfolg versprechenden Grundlagen im Zusammenwirken von Auftraggeber und Auftragnehmer definieren muss. Setzt der Auftragnehmer seine eigene Methodik für dieses spezielle Vorhaben ein muss er gegebenenfalls den Beweis erbringen, dass dieses konform zum V-Modell ist.

Die Tatsache, dass Accenture selber eine über Jahrzehnte gewachsene Methodik einsetzt, und immer wieder mit der Frage konfrontiert wird, wie diese Methodik zu V-Modell®XT, RUP, Agilen Methoden und anderen Vorgehensmodellen passt, hat zu einer Initiative geführt, in der wir uns über die Kompatibilität und sinnvolle Verbindung von Methodiken Gedanken machen. Über die ersten Schritte dieser Initiative und die mögliche Entwicklung soll dieser Vortrag berichten.


Referent:

Christian Bertmann: 1994 Abschluss als Diplom-Mathematiker an der Universität in Augsburg. Von 1995 bis 1995 Mitarbeiter in der Systementwicklung bei AT&T. 1996 Einstieg bei Accenture als Berater mit Schwerpunkt Technologie. In den folgenden Jahren verantwortlich als Entwickler, Architekt, Teamleiter und Projektleiter bei großen Systementwicklungs- und Integrationsprojekten im Bereich Finanzdienstleister sowie für Kunden in der öffentlichen Verwaltung.

Heute Senior Manager bei Accenture verantwortlich für die Realisierung von Großprojekten in der öffentlichen Verwaltung.


Vortragsfolien:

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